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Platon (427 - 347 v. Chr.)
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Platons Ideenlehre vom Homo sapiens beinhaltet sechs Aspekte:
- Idealistischer Aspekt
Der Mensch kann Ideen und deren Abbilder erkennen. Er kann begrifflich
denken und verstehen.
- Theologischer Aspekt
Der Mensch erkennt durch den Logos die Ideenwelt, die der Sinnenwelt
zugrunde liegt. Die Ideenwelt ist ewig, dadurch ist der Mensch unsterblich.
Da Ewiges göttlich ist, ist der Logos im Menschen göttlich.
- Kosmologischer Aspekt
Die Welt ist vernünftig. Die Gesetze im Kosmos sind von der gleichen Art
wie das menschliche Erkenntnisvermögen.
- Dualistischer Aspekt
Mensch und Seele sind zweierlei. Die Seele lebt nach dem Tod weiter.
- Intellektualistischer Aspekt
Der Mensch kann seine Triebe durch die Vernunft überwinden. Dadurch
erhalten die Ideen ihre Wirkungsmacht.
- Anti-evolutionärer Aspekt
Platon sieht die Vernunft als Denkprinzip und den Logos als Weltordnung.
Beides sind konstante Größen. Sie unterliegen nicht der Evolution.
In seinem Höhlengleichnis beschreibt
Platon, wie er das Verhältnis des Menschen zur Philosophie sieht.
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